HG-Lights und B-Lights mit Dynamischem Licht

 Der Mensch nimmt seine Umwelt vorallem über die Augen wahr. Licht ist dafür die essenzielle Grundlage. Über das reine Sehen hinaus bewirkt Licht im menschlichen Körper aber noch weitaus mehr. Es steuert vielbiologische Vorgänge und ist mit dem sich verändernden Tageslicht ein Taktgeber für den Schlaf-Wach-Rhythmus des Menschen.

Circadianer Rhythmus

Maßgeblichen Einfluss auf unseren circadianen Rhythmus – dem Tag-Nacht-Rhythmus – nimmt das Hormon Melatonin. Es wird in der Zirbeldrüse des Zentralgehirns gebildet und reguliert durch seine Konzentration im Blutserum viele organische Vorgänge. Unsere Aktionsfähigkeit ist direkt mit der Höhe unseres Melatoninspiegels verbunden. Liegt es in höherer Konzentration im Blut vor, stellt sich ein Müdigkeitsgefühl ein. Im Gegensatz dazu ist ein hoher Cortisolspiegel die Basis für unsere Wachphasen, in denen wir aktiv und produktiv sein können. Gesteuertwird die Melatonin- und Cortisolproduktion direkt durch die auf die Netzhaut auftreffende Lichtenergie, unabhängig vom eigentlichen Sehvorgang. Viel Licht, besonders der kurzwellige Spektralanteil, lässt den Cortisolspiegel ansteigen und unterdrückt die Produktion von Melatonin. So kommt es, dass wir wach werden, wenn es hell wird, und müde, wenn die Nacht beginnt.

Mit einer Stabilisierung des circadianen Rhythmus von Patienten in Kliniken und Bewohnern in Senioren- oder Pflegeheimen durch biologisch wirksame Beleuchtung kann eine Positivspirale in Gang gesetzt werden, die über einen erholsamen Schlaf in der Nacht und die Aktivierung am Tage die kognitive und emotionale Befindlichkeit sehr positiv beeinflusst. Langzeitstudien in Pflegeheimen – hier ist der Lichtbedarf besonders hoch belegen, dass sich Bewohner deutlich agiler, selbstständiger und kommunikativer verhalten, wenn sie sich oft in Räumen mit einer entsprechend wirksamen Beleuchtungsanlage aufhalten.

 

 

 

HG-Lights und B-Lights mit RGB Licht

Bei der RGB Technologie werden drei Grundfarben benutzt (rot, grün, blau) und  sie bietet uns eine Möglichkeit, die Endfarbe des aus der Leuchte ausgestrahlten Lichtes kontinuierlich zu ändern.

Gerade in Stresssituationen, vor Untersuchungen, Operationen oder dem Erhalten der Untersuchungsergebnisse kann die richtige Lichtstimmung den Patienten beruhigen und entspannen. Die Harmonie derLichtgestaltung wirkt sich positiv auf den Patienten aus und kann Einfluss auf sein Befinden haben. Der Wechsel von farbigem Licht und dessen Intensität erzeugt eine sich positiv auf den Patienten auswirkende Raumstimmung. Durch die Steuerung mittels moderner Touchpanels kann stufenlos die Farbatmosphäre an die Situation angepasst werden.Gelbes Licht etwa wirkt beruhigend, grünes Licht sorgt für Sicherheit und Kreativität und violettes Licht wirkt, partiell eingesetzt, anregend. Die Installation eines Lichtkonzeptes, etwa in einem Tomografieraum, kann Ängste nehmen, Wohlbefinden fördern und gleichzeitig die Abbruchquote verringern oder dazu führen dass die Untersuchung bereits imersten Durchlauf erfolgreich ist. Zudem kann farbiges Licht ein besonderes Image vermitteln, das das gesamte Erscheinungsbild der Einrichtung positiv aufwertet und mit einer persönlichen Note unterstreicht.
(QuelleLichtwissen)

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